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Welche Schröpfmethoden gibt es ?
Grundsätzlich teilt man die Schröpftherapie in drei
Schröpfmethoden auf:
1. Das unblutige Schröpfen 2. Die
Schröpfmassage 3. Das blutige Schröpfen
1. Das unblutige Schröpfen Beim unblutigen
Schröpfen werden Schröpfgläser oder -köpfe mit der offenen
Seite auf die zu behandelnden Bereiche des Körpers aufgesetzt. Durch
Absaugen der Luft in den Gläsern wird ein Unterdruck erzeugt, durch den es
zu einer Durchblutungssteigerung in den behandelten Bereichen kommt. Hierdurch
werden muskuläre Verspannungen gelöst. Gleichzeitig wird
die Stoffwechselaktivität der Haut und des Unterhautgewebes angeregt.
Durch die Freisetzung von Blut und Blutbestandteilen aus den Gefäßen
wird die Selbstregulation des Körpers gefördert.
Das Schröpfen wird aber nicht nur bei Muskelverspannungen
erfolgreich eingesetzt, sondern auch bei funktionellen Störungen von
Organsystemen. Das Schröpfen dient somit auch dazu, einen gestörten
Regelkreis von Organsystemen im erkrankten Körper wieder zu regulieren und
damit im Sinne der Reiztherapie die Selbstheilungskräfte
anzuregen.
2. Die Schröpfmassage Nach dem Einreiben mit
Massage-Öl lassen sich sehr angenehme Schröpfmassagen
durchführen. Die Schröpfmassage wirkt schmerzlindernd und allgemein
durchblutungsfördernd.
Bei der Schröpfmassage werden Reflexzonen am ganzen
Körper angeregt, sowie eine Steigerung des Stoffwechsels bewirkt.
Verspannungen werden gelockert, das Immunsystem wird aktiviert und
Verhärtungen im Haut- und Unterhautgewebe werden gelöst.
Die Schröpfmassage ist also hervorragend geeignet, um
Verspannungen der Muskulatur zu lösen, Schmerzen im Schulter- Nacken- oder
Lenden- bereich zu lindern und Taubheitsgefühle in Armen und Beinen zu
beseitigen.
3. Das blutige Schröpfen Auf das blutige
Schröpfen möchten wir an dieser Stelle nicht weiter eingehen. Es ist
für die Selbstanwendung nicht geeignet und sollte nur in der Arztpraxis
durchgeführt werden.
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