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Was ist Cellulite und wodurch entsteht
sie?
Die Cellulite, auch Cellulitis oder Orangenhaut genannt, tritt
überwiegend bei Frauen auf und hängt kausal mit einem schwachen
Bindegewebe zusammen. Die männliche Bindegewebsstruktur ist
gitterförmig angelegt. Bei Frauen verlaufen die Bindegewebsstränge
parallel, damit sich die Haut bei einer Schwangerschaft ausdehnen kann.
Diese Struktur begünstigt die Cellulitebildung, bzw. die Ansammlung von
Fettzellen, die mit Wasser und Schlackstoffen gefüllt sind. Dieser Effekt
kann auch bereits in der Pubertät eintreten.
Normalerweise werden beim Abtransport der Schlackstoffe die
Blutgefässe durch die Lymphkanäle unterstützt. Diese
Unterstützung reduziert sich jedoch deutlich bei zu fetthaltiger
Ernährung und gleichzeitig zu geringer Flüssigkeitsaufnahme in Form
von Wasser.
Darüber hinaus fördern Nikotin, Kaffee und Alkohol
die Entstehung von Cellulite und Orangenhaut. Die unter der Haut liegenden
Fettzellen blähen sich dann auf, Fettpolster entstehen und die
Durchblutung der Haut ist nicht mehr ausreichend gewährleistet. In den
Fettzellen sammelt sich Wasser und die Abfallprodukte des Stoffwechsels stauen
sich.
Vom Stoffwechsel nicht verarbeitete Schlacken werden so an
Hüfte, Oberschenkel, Gesäß und manchmal auch an den Oberarmen
abgelagert und schließlich als sogenannte "Orangenhaut" sichtbar. Bei
einer verstärkten Bindegewebsschwäche werden bei Cellulite auch noch
die gefürchteten Dellen in der Haut sehr früh sichtbar und die Haut
wirkt fahl und grau.
Cellulite tritt nicht nur bei fettleibigen Personen auf. Viele
schlanke Frauen bekommen bereits in jungen Jahren Cellulite und Orangenhaut.
Das liegt dann nicht nur am evtl. angeborenen schwachen Bindegewebe, sondern
auch an zu wenig Bewegung, falscher Ernährung und auch an der Umstellung
des Hormonshaushaltes. Denn Oestrogen fördert die Wasserbildung und
-bindung in den Körperzellen. Auch die Einnahme der Antibabypille kann
sich negativ auswirken.
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